Leben im Quadrat

Mannheim – Juli, August und September 2011

Die Stadt in der sich Rhein und Neckar treffen hat mich zurück. Nach meinem Mexikoaufenthalt galt es eine neue Wohnung in Mannheim zu finden. Durch Couchsurfen bin ich in der mannheimer Neckarstadt und auch in Heidelberg unterwegs gewesen. Aber Couchsurfen eignet sich nur bedingt zur Wohnungssuche. Man hängt mit gepackten Koffern bei auf Sofas von Freunden rum, geht täglich zur Arbeit und nebenbei soll noch Wohnungensbesichtigungen klappen? Fand ich zu ungemütlich …

Also bin ich zur Zwischenmiete in die Quadrate gezogen. Ein Intermezzo direkt in der Innenstadt von Mannheim war erfrischend – und ernüchternd. Für diejenigen, die Mannheims schöne Quadrate noch nicht kennt, es gibt nicht nur in Amerika durchnummerierte Straßenzüge. Noch vor Städten wie New York oder Washington DC wurde im siebzehnten Jahrhundert beschlossen, dass die mannheimer Innenstadt nach einem Quadratmuster entworfen wird. Straßennamen wichen einem Koordinatensystem. Mein Zwischendomizil war das Quadrat U3.

Der Penny Markt in der Innenstadt hat mich überrascht – kaum Betrieb am Samstagmorgen!!! Und was habe ich in den wenigen Wochen, die ich “im Quadrat” gewohnt habe für Anekdoten erlebt: Nachmittags im Penny herrschte der türkischstämmige Vorarbeiter an den Kühltruhen entlang und schulmeistert die Kundschaft in breiter türkisch/mannheimer Mundart: “Naaa, isch erklär’s Ihne’ noochamol. Des sin’ beides de’ gleiche’ Sorte Quark. Aber der hier hat nur Halbfettstuf’!

Und der Straßenlärm? Den habe ich erst gar nicht wahrgenommen. Später schon. Joggen am Neckar war sehr genial. Sonntagsmorgens raus und dann vom Neckartor bis nach Neuostheim gejoggt. Vielleicht ist dies meine unbewusste Liebeserklärung an meine liebste Stadt im Rhein-Neckar-Delta …

[… auf das noch mehrere folgen]

Es sind die kleinen Dinge die Freude bereiten / “Kleiner” Jin Mao

Letzter Tag, letzter Abend, letzte Nacht in Shanghai – 11-SEPT-2014

(Deutsche) Kollegen empfahlen mir schon in meiner ersten Woche in Shanghai einen Feierabenddrink in der Spitze des Shanghai World Financial Center (SWFC). Den Drink und das “Feierabendgefühl” wollte ich aufsparen für den Moment in dem wirklich Feierabend für mich in Shanghai ist: den letzten Abend nach absolvierter Arbeit und erfolgreich absolviertem Auslandseinsatz

Mein Ausflug zur Spitze des SWFC genügte mir dann allerdings um zu überdenken, ob die Spitze des SWFC es wirklich für den letzten Abend wert ist. Da mittlerweile auch das SWFC nicht mehr der höchste Wolkenkratzer in SH ist, ist auch der Attraktionseffekt hinüber.
Schließlich gewann der “kleine” Jin Mao – einst der größte Wolkenkratzer Chinas – nun der “kleinste” zwischen den drei großen Türmen im Wolkenkratzerwald von Pudong – tja, meine Schwäche für Underdogs entschied.

The Big Three at Night

The Big Three at Night

Wider besseren Wissens ließ ich mir von unserer chinesischen Teamassistentin einen Tisch in der “Cloud 9 Bar” im 87. Stock des Jin Mao reservieren. “Einen Platz auf Pudong Seite am Fenster bitte” – diesem Wunsch wurde, in gewohnter chinesicher Servicequalität entsprochen: Platz in zweiter Reihe am Gang, immerhin auf der dem Bund zugewandten Seite, aber nur, weil die Bar in der Woche nicht ausgebucht war und aus Rationalisierungsgründen nur die Hälfte der Bar belegt wurde.
Wie erwartet waren Service und Getränke mittelmäßig – wie in all den Restaurants und Bars “on top of the city/above the city” zahlt man Aufschlag für die Aussicht.
Das Ambiente selbst ist noch moderner als die Kritiken beschrieben, doch leider nicht sehr gemütlich.
Es ist extrem dunkel – egal, welche Einstellung man für Fotos verwendet, keine passt (entweder überbelichtet durch Blitz und dann keine beleuchtete Skyline im Hintergrund – oder zu dunkel um überhaupt etwas zu erkennen).
Die Musik zu laut um sich zu unterhalten etc.

Die Bedienung sprach kaum oder nur wenig englisch, reißt sich allerdings den Arsch auf. Nachdem ich einen alkoholfreien Cocktail bestellte und mir die Bedienung mit den Worten “Long-Island-Ice-Tea” ein Longdrinkglas mit verdächtig dunkler Flüssigkeit servierte, wurde ich etwas stutzig.
Die “Vorarbeiterin” kam sofort an unseren Tisch gestürmt um die Situation zu klären, entschuldigte sich in tiefgebeugter Büßerhaltung und saß mir schon fast auf dem Schoß um mir zu versichern, dass es sich tatsächlich um mein bestelltes Getränk handle – nicht um einen Long-Island-Ice-Tea. Fehlte nur noch, dass sie in ihrer Unterwürfigkeitsgeste einen Dolch zückt und zu meinen Füßen knieend rituellen Selbstmord durchführt…

Naja, been there, seen it. No surprises. Checkmark on my list.

Last Night @ Lujiazui

Last Night @ Lujiazui

Geständnis eines Capsaicinsüchtigen

Hallo treue Leserin, hallo treuer Leser,

Heute wird ein Geheimnis gelüftet!

Du/Sie/ihr habt womöglich gemerkt, dass ich in diesen Tagen einige Blogeinträge veröffentliche, die schon eine Weile zurückliegen. Man könnte es als Frühjahrsputz in meinem “Entwurfs”-Ordner bezeichnen. Einige Blogeinträge warten schon seit Montaten -manche sogar seit Jahren – auf ihre Veröffentlichung. Jetzt wird endlich aufgeräumt im “Entwurfs”-Ordner. Hier folgt nun einer der ältesten Blogeinträge denen bisher die Veröffentlichung verwährt war. Schon seit über drei Jahren wartet mein Coming-Out als Capsaicin-Süchtiger auf seine Veröffentlichung. Nun wird mein kleines Geheimnis gelüftet …

März/April/Mai 2011:

Es ist ein offenes Geheimnis: Ja, ich bin ein Capsaicin-Junkie!!!

Ich weiß, dass ich durch den Konsum erhöhter Mengen meine Gesundheit gefährde. Eine erhöhte Menge ist allerdings abhängig von der Kondition des Konsumenten :-) Und noch ein toller Fakt: Capsaicin ist absolut legal!

Ich dachte mir zu Anfang meines Mexikoaufenhalts zu steigern, bis ich schließlich eine der schärfsten Chili der Welt probiert habe. Jedenfalls meinte einer der Kunden, dass man in einem der mexikanischen Restaurants nebenan die schärfte Chili der Welt essen kann (er meint wahrscheinlich die Sorte Habanero, wobei es schärfere asiatische Chilis gibt.
Aber es ist ohnehin umstritten, welches die schärfste Chili der Welt ist – Hier zählt das Gesetz: Desto kleiner, desto schärfer – nicht unbedingt die Signalfarbe).
Wie dem auch sei, meine Augen müssen diabolisch gefunkelt haben, als Habaneros erwähnt wurden.

In Mexiko werde ich mich bis zur Million steigern -> eine Million Scoville-Einheiten

Nachdem ich die erste Woche in Mexiko eher gemäßigt gegessen habe, traute ich mich in den darauffolgenden Wochen immer schärfere und exotischere Gerichte zu essen.

Auch Salsa Habanera (Sauce aus Habaneroschoten) habe ich schon als Würzmittel ausprobiert.
Allerdings mit Ernüchterung. Die Salsa war nicht so scharf wie ich mir vorgestellt habe – allerdings zu scharf für die durchschnittliche mitteleuropäische Zunge.

Und dann war es soweit: Der Supermarkt um die Ecke hatte endlich Habanero in der Auslage!
Ich habe eine Tüte gekauft und was soll ich sagen:
Genau so wie erwartet: Die grünen sind mittelscharf (eine ist ungefähr so scharf, als würde man zwei Chili Serrano essen).
Die orangen sind schon schärfer und bei den gelben sollte man bereits beim Schneiden vorsichtig vorgehen.
Aber es ist vollzogen: Ich habe Habaneros gegessen. Sogar komplett am Stück mit Kernen und Samenleiter :-)

… meine Kollegen haben mich einen todesmutigen Frevler genannt.

Bereits beim Schneiden steigt einem die ätherische Würze in die Nase. Noch 1-2 Stunden später hat man Spaß, weil man miterlebt wie die Chili vom Magen in den Darm wandert – oder man unvorsichtigerweise Chilis ohne Handschuhe schneidet und sich später die Nase putz ;-)

Ja, mit den Habaneros hatte ich meinen Spaß.

An meinem letzten Abend waren wir nocheinmal in einem mexikanischen Restaurant, das vier verschiedenen sorten von Salsa Habanera hat.
Von “mild” bis “extra scharf”.
“Mild” kitzelt ein bisschen an den Seiten der Zunge. Scharf, kitzelt mitten auf der Zunge. Sehr scharf an der Zungenspitze.
Nach Probieren der ersten drei fühlt man die gesamte Bandbreite der Gechmacksnerven.
Und bei der vierten – extra scharf aus gelben Habanaros – wird auf der ganzen Zunge ein Mini-Feuerwerk entflammt.
Da merkt man plötzlich wo die letzten Geschmacksknospen auf der Zunge von den vorigen Salsas nicht erreicht wurden :-)

Hong Kong Style: Dim Sum, klebrig-kariös und doch unwiderstehlich süß

An meinem letzten Abend in Shanghai hat es tatsächlich geklappt: Dim Sum – Hong Kong Style
Viele Chinesen aus Hong Kong sagten, dass es außerhalb Hong Kongs kaum authentisches Dim Sum gäbe – außer in überteuerten Spezialrestaurants, die ich gemieden habe.

Meine Abendbegleitung wollte mich überraschen mit chinesischem Essen, das ich noch nicht probiert hatte. Leider waren wir zeitlich etwas unter Druck, da wir eine Reservierung in der Cloud 9 Bar des Jin Mao hatten (dazu in einem anderen Blogpost). Meine Begleitung verlor ihr Selbstbewusstsein, weil ich schon so viele verschiedene Küchen Chinas ausprobiert hatte, dass ihr kein Restaurant übrig blieb, das etwas servierte was ich noch nicht kannte. In Anbetracht der knappen Zeit schlug ich kurzerhand den Food Court im Untergeschoss der Super-Brand-Mall vor. Das traf die Voraussetzung für schnell, große Auswahl, gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Schließlich gab es dann doch etwas, was ich noch nicht probiert hatte: Dim Sum – Hong Kong Style

Wie es in China mit dem Essen so ist, alle Sinne essen mit: In runden Bambuskörben wurden mundgerechte Kunstwerke gedämpft.

So klein – und gleichzeitig so gehaltvoll ;-)

Die bunten Happen im Bambusnest muteten vielmehr wie Plastik/Gummi-Dekoration an, als tatsächlich etwas Essbares. Manche Stücke sehen aus wie aus Gummibärchengelantine, haben die Konsistenz von Weingummi und den Geschmack von irgendwas dazwischen – etwas fester als Melasse; auch leicht geleeartig. Lässt sich definitiv besser kauen als Weingummi. Klebt nicht zu stark, aber melassenartig. Es gab auch Teigtaschen die zwar herzhaft/salzig waren, doch auch einen süßen Kern hatten. Egal welche Form und Farbe, die Happen hatten eine Gemeinsamkeit: klebrig, klebrig, klebrig

… und süüüüüüüüüß

Im Abgang nicht so sauer wie Gummibärchen. Aromatisch wie exotische Früchte, manch andere schmeckten leider künstlich.

Die weingummiartigen Stückchen haben eine fiese Nebenwirkung wie Napalm: Klebt am Opfer um es zu zersetzen -> klebt am Zahn um Karies und Bactus fressen zu lassen ;-)

Doch so schön süß.

Laut chinesischen Kollegen isst man die Häppchen eher zum Nachmittagstee. Dass kann nur an den britischen Einflüssen liegen – Hong Kong ist schließlich erst ein paar Jahre keine UK-Kolonie mehr.

Hong Kong Style Dim Sum war jedenfalls den Versuch wert. Checkmark on the list :-) – Neugier an Hong Kong geweckt

Sweet!

Sweet!

50 Books Challenge 2015 starts “Large”

One of the first books of this year’s 50 Books Challenge was about the biggest machine build by man:
The Large Hadron Collider (LHC)

The book is a photographic journey through the vaults of CERN with its many projects about particles, as well as a small collection of superlatively large facts, figures, and photos. Its large hardcover caught my eye because it was sticking out of the book shelves in the library due to its sheer size. The actual trigger to read the book hit me when flipping up the cover and reading the quote by one of my favourite scientists in the coverpage:

“Science … is like sex:sometimes something useful comes out, but that is not the reason we are doing it.” – Richard P. Feynman

The book itself contains insight footage on the diverse machines, or to be more precise machine parts (because most of the machines are too large to have them on a single shots), some interviews with scientists/researcher at CERN, and tidbits/facts about the projects and their footprints. For example, the data about LHC events reported by the sensors is 1 PB – each second (!). Of course, only a fraction of the data is processed at all.

http://home.web.cern.ch/about/computing

http://www.lhc-facts.ch/index.php?page=datenverarbeitung

Another book about LARGE but as well small stuff around the world was “Extremwelten”.

Picosecond
0,000 000 000 001 s

Speaking of large and enourmous quantities:
Due to a huge/voluminous novel that I’ve read in the last weeks, I am a bit behind schedule in the book challenge.
Still it is unclear why I was so curious about that particular novel: Under the Dome – Stephen King
I was never a fan of the genre, never had a big interest in the novels/stories. As a teenager, I read a few of his short stories and occasionally two or three novels. The adaptions of “The Shining” and “Running Man” were good – that’s it.
The setting or basic plot of “Under the Dome” might be the reason why this novel caught my attention: A small town is suddenly trapped under a mysterious and unpenetrateable force field.

After reading the first few pages, I had a flashback and recognised why I am not so fond of Stephen King: the American Way of Life
All in all, an interesting read, every other evening I could read about a few brutal deaths while feasting on my dinner veggies…
the ending .. well.
and yes, go large or go home. This book is the third longest novel by King: roughly 1270+ pages (the German edition that I have read)

Haggling 101 for Shanghai

Shopping on the fabric and “fake markets” during my last two weeks in Shanghai:
I had my fair share of haggling and bargaining with Chinese vendors in the last weeks of my stay. Sometimes I ripped off them off – sometimes the Chinese vendors ripped me off. “Ripping off” has to be interpreted up to my bargaining standards. Comparing the prices to pay in Shanghai and the prices to pay in Europe, it was still possible to make a few good deals, although, seasoned Chinese customers should still act better in bargaining than me.

But well, after shopping souvenirs for friends and family, I am fed up with the Chinese market vendors. They are such dramatic actors … I had my fair share of the market culture. Sometimes it is fun but most of the time exhausting and tiresome.
Here come a few samples from their dramatic art:
“Look, look! … Bags? Watches? T-Shirts? … Suits, look at the suits”
“I give you best price!”
“You first customer – I give you best price” *
“This price?! No, no, no, cannot do”
“You are joking. Not nice. You are mean. Joking with me …”
“I give you best price!”
“This cannot do”
“What is your best price? Tell me your best price.”
“Good quality – good quality”

After a weekend on the markets, the ever repeating repertoire of haggling went on like a disc on replay in my head. At lots of stalls vendors use the same standard sentences in weird English.
Also Chinese colleagues went with me to clothes and souvenirs market. Actually, they went with me to support me in haggling – it ended to other way around :-) I was negotiating with the vendors and my Chinese colleagues were just watching. I “supposedly” ruined a vendor because I paid 120RMB for two T-Shirts and a belt. The vendor said something in Chinese to my colleague. lateron, my colleague told me what the vendor said: “Europeans are tough – Americans except the price early. Europeans are more clever; they keep on pushing prices down. They are harder to deal with.”
My colleagues felt weird that I already knew how to deal with Chinese vendors – even better than some Chinese they would do it … so much for taking a Chinese to negotiations with Chinese ;-)

Here are a few hints, tips, and observations – Chinese market culture:
First, stay polite.

See haggling as a game -> Practise on the go. Don’t buy in the first shop you enter. Use your first stalls to train and to get a feeling for haggling.

Don’t rip the vendors off by pushing prices too low. If you are interested in items, try to find out the real value/possible buying price of the articles. Vendors also have to make a living … so leave some room for reasonable margin.

Tailors in fabric shops are usually not the manufacturers of the clothes you order. In most cases your tailor-made clothes will be stitched in sweatshops. Better not pressure on time since the tailors will forward the pressure on to poor “sweatshop slaves” … :-/

Going early / being first customer has advantages … (see above and see below*)

Bulk buying to ask for discounts

All in all, have fun on the markets!

Some hyperlinks about fake market and bargaining in China:
http://www.bamboocompass.com/shanghai-markets-fake-markets-fabric-markets-antique-markets-12649.html

http://www.bamboocompass.com/top-10-tips-for-bargaining-in-china-111440.html

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* Why the first customer allegedly gets the best price is still a concept that I haven’t understood. My theory is the following: Chinese are superstitious. Since the first deal of the day could be an indication for the deals to follow on that day, vendors might get lucky that day when their first customer buys instead of walking away … never found enough proof for this theory – so far could not confirm it with Chinese friends. Can somebody confirm it? Or can somebody explain why first customer should get best price? Thanks in advance! :-)

50 Books Challenge 2014 – … and the winner is:

This post deals with my favourite books from last year’s 50 Books Challenge.

Notwithstanding that successfully finishing the 50 Books Challenge for the third year in a row makes me a winner per se, this post points to a few good reads that might draw your attention as well.

Category “Fiction”
It’s hard to decide which novel or story was the best since I read a bunch of good stories.

For fun:
“The Hundred-Year-Old Man Who Climbed Out the Window and Disappeared” – Jonas Jonasson

Serious reads (ordered by reading date):
“C” – Tom McCarthy
“Herr aller Dinge” – Andreas Eschbach
(“The Circle” – Dave Eggers)
“Blackout” – Marc Elsberg

Category “Nonfiction”
Two life events are reflected in this years book list: “working in Shanghai” and “getting a flat”
A few of the companions were really good. The German “Stiftung Warentest” published a few companions that helped me a lot.

For Shanghai, mostly guides on culture and especially business culture were valuable reads.

Category “Classics”
“Im Westen nichts Neues” – Erich Maria Remarque
Due to the centenary of WWI, I finally read THE autobiographic (anti-)war novel. Despite the dark subject this piece of fine literature belongs to the must-read classics. Dark, sad, and realistic atmosphere, pictured with marvellous metaphors, a good portion of ironic/black humour, and first of all: underlining the uselessness of war …