Teotihuacán

Diesmal einen Bericht im anderen Format. Wer mehr über Teotihuacán erfahren möchte, kann in der wikipedia nachschlagen.

Good Fight – Good Night

Freitagabend, 18-FEB-2011

Vor dem Weiterlesen am besten den passenden Soundtrack für diese Stadt, diesen Freitagabend einschalten – gracias.

Couchsurfing meetings in Mexico City entwickeln sich langsam zu meiner bevorzugten, aber auch anstrengdsten, Wochenendbeschäftigung. Freitagabend stand “Lucha Libre” (freier Kampf) auf dem Programm. Die Luchas sind die mexikanische Variante des Wrestlings. Diese Showkämpfe sind ganz amüsant, obgleich manchmal ziemlich albern, und waren für mich eine willkommene und lustige Abwechslung zur Arbeitswoche.

Die Luchas gibt es in Mexico schon seit mehr als 80 Jahren. Damit dürfte klargestellt sein, dass Wrestling keine reine US-amerikanische Erfindung ist 🙂

Die Akteure (Luchadores) der mexikanischen Wrestlingshows tragen meist Masken und treten häufig in Teams gegeneinander an. Gekämpft wird nicht nur innerhalb des Rings, sondern auch drumherum, z.B. wenn ein Luchador sich und/oder seinen Gegner aus dem Ring herausschleudert und in den ersten Zuschauerrängen krachend zu Boden geht.

Nach den Kämpfen waren wir noch in der Zona Rosa essen – natürlich verkleidet mit den Wrestlingmasken, die als Souvenir nach dem Kampf verkauft wurden.

Zum Schluss waren wir auf dem Garibaldi – einem Platz für Mariachis die mit Gesang und Musik Geld dazuverdienen wollen – und wohl der einzige Ort, wo man öffentlich in Mexico City Alkohol trinken kann.

Der ganzen Situation konnte ich leider nicht viel abgewinnen. Vielleicht war es die komische Atmosphäre oder die seltsamen Gestalten die dort rumliefen. Wahrscheinlich auch die Tatsache, dass ich nüchtern war und bei den mir (noch) unbekannten Schnulzen nicht mitsingen konnte …

Immerhin habe ich mir ein paar Lieder aufgeschrieben:

Cielo Rojo
Si Nos Dejan
Mujeres Divinas

Samstag 19-FEB-2011

Bosque de Chapultepec (Stadtpark) und speziell das Schloss von dem man einen tollen Blick auf die Stadt haben soll – vielleicht vor 150 Jahren, als der Smog noch nicht so dicht war *hust*

Sehenswert finde ich – mal wieder – die Murales die sich im Schloss befinden und in bunten Farben von Abschnitten mexikanischer Geschichte erzählen (z.B. die Revolution oder die Jahre um den Aufstand von Miguel Hidalgo).

Furchtlose Stadteichhörnchen im Bosque de Chapultepec

Furchtlose Stadteichhörnchen im Bosque de Chapultepec

Siqueiros - Del Porifismo a la Revolución (Ausschnitt)

Siqueiros - Del Porifismo a la Revolución (Ausschnitt)

 

Retablo de la Independencia - Genialste Weise Geschichte zusammenzufassen, die ich hier gesehen habe

Retablo de la Independencia

Nachmittags habe mich mit Couchsurfern getroffen; im Café das sich im achten Stock des Sears Gebäude befindet. Von dort hat meinen einen herrlichen Blick auf den Palacio de Bellas Artes.

Palacio de Bellas Artes - Sicht vom Sears Building

Palacio de Bellas Artes

Und damit schließe ich die Berichterstattung.

Good Night!

Me encantan las comidas mexicanas

Aqui está el articulo atrasado sobre “Comidas Mexicanas”.

Primero, algunas commentarios de mis colegas: en México se comen con las manos, en México, la base de muchas comidas es maíz, la otra base es chile 🙂

Casi todos los restaurantes ofrecen pan o nachos por aperitivo. Se sirven con salsas tipicas, por ejemplo salsa mexicana, salsa roja o salsa verde. A veces las son picante. Salsa mexicana es de tomates y cebollas. Salsa verde es de aguacate y chiles suaves. Al otro lado, la salsa roja se prepara con chiles picantes.

Se usa las salsas también por los platos principales. Platos mexicanos más conocido son tortillas, tacos, quesadillas, enchiladas etc. etc.

Hay un gran variedad de tacos y tortillas:

… de bistek, … de pastor, … de cecina, … de barbacoa … y también hay tacos con cactus – son muy rico! Cactus sabe a una mixta de pimientos amarillos y pepino – pienso es muy rico.

Una sopa muy popular es pozole. He probado algunas variantes de pozole. Por ejemplo, una variante de Guadalajara como se llama Pozole Tapatio. Es una sopa con carne de cerdo, chiles, salat, cebolla, oregano, limon (y si quiere más salsa picante 🙂 ).

También he probado desayunados mexicanos como Huevos Rancheros o Huevos a la Mexicana (huevos a la mexicana son – naturalmente – con chile)

Próxima vez, escribiré sobre comidas de la calle 🙂

… und sie fahren doch!

Micros nahe der Metro Tacubaya

Micros nahe der Metro Tacubaya

Nach meinen Startschwierigkeiten mit den Bussen habe ich mittlerweile rausbekommen, welche Busse zwischen Santa Fe und ein paar Metro-Stationen pendeln. Bei den nächsten Versuchen per Bus nach Santa Fe zurückzukommen musste ich letztes Wochenende allerdings noch herumfragen … wenn ein Busfahrer sagt, el último führe nach Santa Fe, dann meint er wirklich den allerallerletzten Bus in der Schlange. In googlemaps sind die Warteschlangen der grün-weißen Busse an der Station Tacubaya gut zu erkennen (als Hilfe noch mit grünem Pfeil markiert). Seit dem vergangenen Wochenende klappt das Pendeln in die Innenstadt per Bus relativ gut Allerdings dauert es mind. eine Stunde um von Santa Fe per Bus und Metro an eine Station in der Innenstadt zu kommen … aber die murales entlang der Strecke Tacubaya/Santa Fe sind sehenswert. Wer hier von Grafitti redet ist ein Kunstbanause.

Hinterteil eines micros und ein mural in Tacubaya

Hinterteil eines micros und ein mural in Tacubaya

In Mexico City gibt es verschiedene Typen von Bussen im Nahverkehr. Ich nehme meistens einen sogenannten micro. Der ist etwas kleiner als ein Linienbus, doch immerhin noch größer als ein pesero. Ein pesero spielt in der Liga der Kleinbusse (z.B. VW Busse). Die peseros nennt man mancherorts auch colectivos. Diese funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie die camionetas – nur mit anderen Fahrzeugklassen. Doch auch in der Mittelklasse der Busse gibt es noch Abstufungen. Daher werden desöfteren auch die micros mit peseros bezeichnet … noch Fragen? 😉

So ganz rausgefunden warum ich manchmal 4 Pesos und manchmal 5 Pesos für die Fahrt zu den Metrostationen Tacubaya oder Observatorio zahle, habe ich noch nicht.

Meine Theorien:

(1) Bei micros die offensichtlich unbequem, laut, in irgendeinerweise defekt und/oder kurz vor dem 5. Motorversagen stehen, wird ein reduzierter Fahrpreis von 4 Pesos angeboten.

Micro von Innen (man beachte das große Kruzefix)

Micro von Innen (man beachte das große Kruzefix)

(2) Für die Fahrt mit micros die neu oder gut instandgehalten wurden und/oder mit kreativem Interieur aufwarten können, zahlt man ein erhöhtes Fahrgeld von 5 Pesos (Beispiele für kreatives Interieur: Schaltknauf von Ferrari oder Porsche, Kruzefix und/oder Marienstatue, Amaturen des Fahrers komplett im Stile des Batmobils gehalten … um nur ein paar der “Tuning”-Varianten zu nennen)

(3) Musik! Wenn der Fahrer die Fahrgäste an seiner Musik teilhaben lässt, habe ich immer 5 Pesos gezahlt – manchmal sogar mit Vergnügen 🙂

(Eine Einheimische hat meine Theorie Nr. 2 bekräftigt 🙂 )

Die Fahrten zwischen dem Südteil des lebhaften Arbeiterviertels Tacubaya und Santa Fe sind manchmal ein Erlebnis für sich:

Wenn's voll wird sitzt Junior vorn

Wenn's voll wird sitzt Junior vorn ...

Auf- und Abspringen erinnert an verwackelte Handkameraszenen aus Aktionfilmen – mit dem Unterschied, dass man selbst kein Stuntdouble hat.

Am Wochenende sind die Straßen häufig frei, was die Fahrer zu Rennen oder Geschwindigkeitsrekorden animiert.

Desöfteren habe ich mich gefragt, ob es eine Art TÜV auch in Mexiko gibt. Die micros mit derangierter Hinterachse sprechen hier eine deutliche Sprache: Nein, gibt es (wahrscheinlich) nicht! 

Die maximale Zuladung eines Micros ist ebenfalls Auslegungssache. Zu Feierabendszeiten fahren einige Busse mit starker Schlagseite, weil jeweils noch 3-4 Leute auf den Trittbrettern mitfahren (denn im Bus stapeln sich bereits die Leute).

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Palabras Españoles de la Semana / Spanish Words of the Week (CW7)

Calendar Week 7, 2011:

español english
la lámina the (presentation) slide
el chiste the joke
la buena noticia es … the good news is …
ingresar to enter [comp.], to deliver
ácido,-a sour
el probador the tester

Tres mentiras mexicanas – Three Mexican lies:
1. Mañana te pago – Tomorrow I will pay you
2. Ahorita lo hago – I will do it now
3. La última y nos vamos – The last [drink] and we leave

 

Mexiko Stadt – Eindrücke ohne Zusammenhang

Gesammelte Eindrücke und persönliche Meinungen, die keinen kompletten Artikel füllen, sondern zusammenhanglos hier aufgeführt werden. Teilweise auch Gedankenfetzen, die mir desöfteren durch den Kopf schießen:

“Mexico City ist fast ausschließlich für Autos ausgelegt – der Stadtteil Santa Fe ist ausschließlich für Autos ausgelegt.”

“Nie vorher habe ich die Verben ser und estar verwechselt (beide bedeuten übersetzt: sein – sie werden jedoch in unterschiedlichen Situationen verwendet). Und plötzlich passieren mir in einer Woche zwei Verwechslungen.

Auch mit den geschlechtsspezifischen Adjektiven und Artikeln habe ich vorher keine großen Probleme gehabt. Passiert mir mittlerweile fast täglich.
Liegt es daran, dass mein Spanisch stark eingerostet ist oder spreche ich mehr als sonst im Spanienurlaub?”

Woran erkennt man, dass man in den inneren Stadtteilen von Mexiko Stadt war?
– Auch nach dreimaligem Händewaschen mit Kernseife rinnt noch grauer Schmutz ins Waschbecken.

Eingänge zu den Metrostationen werden durch Verkaufsstände versteckt.

Wenn man den Weg nicht weiß, so fragt man am besten 3 verschiedene Passanten und sucht sich aus den 5 Wegbeschreibungen die man erhält diejenige aus, die am überzeugendsten klingt.

Soll ich über die mexikanischen Verhältnisse schreiben, die für mich nichts besonderes sind, aber für den ein oder anderen Europäer einen Kulturschock bedeutet? z.B. die riesigen Müllberge über die man stolpert, wenn man an einer Metrostation in der wartenden Schlange von Bussen den eigenen Bus sucht?

Wenn hier Shakira im Radio läuft, denn singt sie auf spanisch 🙂

“Auf meiner Brust liegt ein Amboss und mir schnürt sich schon wieder die Kehle zu.”

In Mexiko Stadt braucht man keinen MP3-Player – Musik spielt überall

Und hier noch ein kleiner Beitrag für meine mexikanischen Leser, die diesen Blog per google translator übersetzen lassen: Quiten usar google translador. La traducción destroza la lengua. Mexico City no me ha descapcionado – Al contrario, esperé este chingo montón de concreto, basura y smog – no estoy decepcionado 😉
(zu dt: Ich bin nicht von der Stadt enttäuscht)

¡Hasta la victoria – siempre!