Palabras Españoles de la Semana / Spanish Words of the Week (CW17)

Calendar Week 17, 2011:

español english
el arriero the carrier, the muleteer
vacío,-a empty, without content
el campo the (text) field [in forms]
el tornillo the screw
encabronar [mex.] to rile, to piss sb. off
ventoso,-a windy, breezy

 quién te hizo encabronar …

Soy el amo de mi destino.
Soy el capitán de mi amar.
– written on one of the desktop PCs that were setup for software testing

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Monte Albán

[deutsche Version weiter unten]

Jueves 21-APR-2011

Monte Albán era la ciudad más grande de los zapotecos. Los zapotecos creaban una plataforma artificial en la cima de la montaña. La vista de Monte Albán a las valles es impresionante. Las ruinas están en altitud de 2,000 metros. Hay muchas tumbas, estelas y un edificio con objectivo desconocido (los arqueológicos creen que él era un observatorio).

Los zapotecos jugaban el juego de pelota también. Pero ellos no sacrificaban a jugadores – esa es la sospecha …

… y por supuesto, hay muchas touristas en Monte Albán!

Donnerstag 21-APR-2011

Monte Albán war die größte Stadt der Zapoteken. Die Zapoteken erschufen eine künstlichen Plattform an der Spitze des Berges. Der Blick von Monte Alban in das Tal ist atemberaubend. Die Ruinen liegen auf einer Höhe von 2.000 Metern. Es gibt viele Gräber, Stelen und ein Gebäude mit unbekanntem Zweck (Archäologen glauben es war eine Sternwarte).

Die Zapoteken spielte ebenfalls das rituelle Ballspiel. Aber sie opfern die Spieler nicht – so die Annahme …

… und natürlich gibt es viele Touristen in Monte Albán!

Semana Santa en Oaxaca // Karwoche in Oaxaca

Mittwoch 20-APR … Montag 25-APR-2011

Mexikaner und auch ausländische Touristen kriegen feuchte Augen wenn man Oaxaca nur erwähnt. Viele verfallen in Schwärmereien über diesen Bundesstaat im Süden Mexicos. Um es vorwegzunehmen: Ich selbst bin Oaxaca nicht derartig verfallen.

In der Semana Santa – dem spanischsprachigen Equivalent der Karwoche – nehmen viele Mexikaner frei und fahren an die Küste. Die überlaufenen Stränden habe ich gemieden und bin nach Oaxaca de Juárez gefahren (also in die gleichnamige Hauptstadt des Bundesstaates).

Santo Domingo

Santo Domingo

Marienaltar

Marienaltar

Kathedrale am Zócalo

Kathedrale am Zócalo

Oaxaca war eine Blütestätte christlicher Klöster. Die Dominikaner und Augustiner bauten hier manchmal sogar direkt nebeneinander ihre Klöster. Das bekannteste ist Santo Domingo de Guzmán (ein Dominikanerkloster; wie man schon am Namen hört). Die Kirche selbst war leider total überlaufen mit Touristen.  

Viele Straßen, Häuser und besonders Kirchen werden zur Semana Santa in weißen und purpurnen Farben geschmückt (purpur ist Liturgiefarbe der Passionszeit). Das Verhüllen von Kruzefixen und Kreuzen geht so weit, dass manche Kirchen die gesamte Fassade des Hauptaltares mit riesigen pupurnen Stoffen verhüllen.

Am Karfreitag habe ich mir abends die Procesión de Silencio (stille Prozession) angesehen. Da die Mexikaner fast ausschließlich Katholiken sind und einen tiefen Marienkult leben, stand bei der Prozession die Trauer und der Schmerz von Maria im Vordergrund. Aber klar, auch Pasos mit Jesusfiguren wurden durch die Stadt getragen. Ein Paso stilisierte einen Schritt des Kreuzweges mit Figuren und wird von mehreren Personen bei der Prozession geschultert. 

 

Procesión del Silencio

Procesión del Silencio

Procesión del Silencio

Procesión del Silencio

Procesión del Silencio

Procesión del Silencio

Meine Reise hat sich anders entwickelt als ursprünglich geplant. Abgesehen von zwei Dörfern im Westen Oaxacas und den Bergen im Norden der Stadt habe ich nur die Stadt selbst besucht. Dafür war ich aber auch Gast auf einer mexikanischen Familienfeier am Ostersamstag, habe eine wunderschöne deutsche Orgel aus dem 17. Jahrhundert in der Kirche von Tlacochahuaya gesehen und war im einzigen Briefmarkenmuseum Mexikos.

Und noch etwas was ich vorher nicht erahnt habe: Ich war bei der Suche nach Ostereiern dabei!
Die Mexikaner selbst kennen weder den Brauch von Ostereiern, geschweige denn den Osterhasen. Aber da ich Couchsurfer bei einer deutsch-mexikanische Familie war, ergab sich auch ein Osterbrunch mit weiteren deutsch-mexikanischen Familien …

El Tajín – Unterwegs im Norden von Veracruz

Wochenende 15-APR … 17-APR-2011

Das große Ziel meines Wochenendes war die Stätte El Tajín. Dies war die wohl wichtigste Stadt im prekolumbianischen Mesoamerika. Sie liegt im tropischen Wald des Nordens von Veracruz; etwas abseits der gewöhnlichen Touristenrouten Mexikos.

Bereits auf meiner Reise nach Xalapa wurde mein Interesse für diese Ruinenstadt geweckt. Speziell das Ballspiel dem sehr viele Urvölker Mexikos nachgingen interessierte mich. Die Spielregeln bleiben für mich vage. Zu meinem Trost sind sich auch Archäologen/Forscher nicht komplett im Bilde über die Spielregeln. Es ist bekannt, dass dabei spezielle Bekeidung getragen wurde (Gürtel sowie Arm- und Knieschoner). Es galt einen (oder mehrere?) Bälle aus Kautschuk in der Luft zu halten bzw. durch Steinringe an den Seiten der Spielmauern zu befördern – so jedenfalls die gängigen Interpretationen. Menschenopfer gehörten ebenfalls dazu. Wobei sich die Experten nicht sicher sind, ob die Verlierer oder die Gewinner den Göttern geopfert wurden.

Juego de Pelota Norte - Nördliches Spielfeld

Juego de Pelota Norte - Nördliches Spielfeld

 

Juego de Pelota Sur - Südliches Spielfeld

Juego de Pelota Sur - Südliches Spielfeld

... noch ein Spielfeld

... noch ein Spielfeld

Trotz der Tatsache, dass ich nichts Neues über das Ballspiel herausgefunden habe, hat sich die Reise nach El Tajín mehr als gelohnt. El Tajín steht weit oben auf meiner Favoritenliste der mystischen Orte Mexikos. Die Pyramiden sind zwar nicht so groß wie in Teotihuacán, allerdings stehen hier viel mehr Gebäude unterschiedlicher Bauarten und es gibt viele Nischen, Ecken und Details die man entdecken kann. Die Atmosphäre in dieser Ruinenstadt dringt in jede Pore.

Gebäude im Wald

Gebäude im Wald

Details im Relief

Details im Relief

Treppenpiramide

Treppenpiramide

Trotz Bewölkung und teilweise Regen hat mir das Erkunden dieser mesoamerikanischen Stätte sehr viel Spaß gemacht. Der Wechsel von abklingender schwüler Hitze in Regen und Hochnebel trug zur tollen Atmosphäre bei: Auf grün-überwucherten Hügeln wandert man über steinernde Pfade an treppenförmign Gebäuden vorbei, vereinzelt klatschen Regentropfen leise ins Blattwerk, exotisches Vogelzwitscher (und -geschrei) wechselt mit einer tiefen Stille.

Blick zur Pirámide de los Nichos

Blick zur Pirámide de los Nichos

Pirámide de los Nichos

Pirámide de los Nichos

Edificio B - Dem Donnergott Tajín gewidmet

Edificio B - Dem Donnergott Tajín gewidmet

Die Abwesenheit von großen Touristenmassen versüßte mir den Aufenhalt. Ausländische Reisende sind hier in einer verschwindend geringen Minderheit. Es war nicht schwer ein paar Fotos zu schießen ohne zusätzliche Touristen die durch das Bild laufen. Die Kehrseite ist natürlich, dass ich mit dem Selbstauslöser experimentieren musste, wenn ich ein Bild von mir vor einer Pyramide schießen wollte.

Aussichten: Bewölkt, bei feuchter Hitze

Aussichten: Bewölkt, bei feuchter Hitze

… und sonst? Da El Tajín vernab der gewöhnlichen Reiserouten und weiter entfernt von größeren Städten liegt, war Couchsurfen hier ein bisschen schwerer. Es gibt nur eine handvoll Surfer. In dem Ort Papantla – der als Sprungbrett für El Tajín gilt – gibt es scheinbar gar keine Surfer. Ich fand einen Gastgeber in Poza Rica. Unschwer zu erkennen, dass dies ein Ort der Erdölförderung ist. Bereits vor dem Stadteingang wird man von Türmen zur Gasverbrennung begrüßt, die zu beiden Seiten die Straßen flankieren. Toller Anblick, wenn man in der Dunkelheit der Nacht ankommt und die Flammen den tropischen Wald in rotes Licht tauchen.

Mein Gastgeber arbeitet in der Ölförderung. Genauer gesagt in der perforación (Bohrung). Dort gibt es gut bezahlte Jobs – aufgrund des hohen Arbeitsrisikos. So lernte ich also an meinen ersten Abend eine ganze Menge mehr über Erdölförderung. z.B. gibt es einen Zyklus in der Förderung der sich reparación nennt. Hierbei lässt man die Quelle aus der gefördet wurde ca. 3-8 Jahre ruhen. Dadurch entsteht wieder auf natürliche Weise Überdruck durch das sich bildende Erdgas (die Araber hingegen pumpen jedoch gnadenlos Meerwasser und Gas in ihre Ölfelder um stetig fördern zu können). Meine unbelegte Vermutung ist, dass diese Regenerationszyklen das mexikanische Öl verteuern könnten. [Benzin ist in Mexiko unverschämt billig]

Außerdem hatte ich mit meinen Gestgebern Freitagnacht meine erste Begegnung mit einer Straßensperre der Polizei.

Zum Frühstück gab es am Samstagmorgen ein huastekisches Gericht namens Zacahuilt. Es ist den Tamales sehr ähnlich. Zacahuilt wird ebenfalls in Palmenblättern eingewickelt und Hauptzutat ist gelber Mais, der nach Zubereitung mindestens eine Nacht gärt. Abgesehen von dem Hühnerfleisch das beigegeben wird, sind mir die restlichen Zutaten unbekannt. Das Essen von der Straße war diesmal eine Nummer anspruchsvoller!

Die Familie meines Gastgebers hat mich mehr als herzlich empfangen. Wir sind am Samstagabend nach Tuxpan (auch Tuxpam genannt) gefahren um die Großmutter zu Verwandten zu bringen. Aber vorher sind wir in das – nach Aussagen der Familie – beste Restaurant für mariscos (Meeresfrüchte) gegangen. Naja, was heißt Restaurant,  rustikale Hütte am Kanal trifft es eher. Aber der Coctel de Caracol war lecker.

Die einzige Attraktion dieses Wochenendes war zwar nur El Tajín, doch der Rest des Wochenendes war die Teilnahme am Leben der mexikanischen Durchschnittsbürger der Golfküste.

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Comidas de Puebla

Mi otra caso para visitar Puebla es la cocina poblana – ¡¡¡ TAN RICA!!!

He comida cada día dos o tres especialidades poblanas.

En ese mes es la temporada de Escamoles. Por eso, probé escamoles en mi primer noche en Puebla. Mis amigos en DF dijeron que los saben como amonicao – pero los me saben salito, un poquito dulce pero la mayor sabor es del sauté.

Mole Poblano es la especialidad más conocida de Puebla. La se prepara con siete tipos de chile, cacao y otros ingedientes. Tiene un sabor complejo.

Otros moles de Puebla son Pipián Verde y Pipián Roja.

Para probar todos moles pedí Envueltos de Tres Moles.

Otras especialidades de Puebla: Ceminta , Manchamantel

Palabras Españoles de la Semana / Spanish Words of the Week (CW15)

Calendar Week 15, 2011:

español english
enseñar to teach, to show
totopos other word for “nachos”
el pretexto the excuse, the pretext
sonreír de oreja a oreja smile from ear to ear

“Lo cortes no quita lo valiente.”

… y finalmente la 4ta. mentira mexicana:
“(Te juro que no te va a doler,) Solo la puntita.”

Geheimtipps in Puebla und Cholula

Wochenende 08 … 10-APR-2011

Pueblas Cathedral at Night

Pueblas Cathedral at Night

Puebla ist die Hauptstadt des gleichnamigen mexikanischen Bundesstaates. Bekannt ist die Stadt vor allem wegen der unzähligen Kirchen im Kolonialstil (Pueblas Kathedrale ist Motiv der Rückseite vieler 500 Peso-Scheine), der Mole Poblano und des VW-Werkes dessen Ausdehnungen mit denen des Werks in Wolfburg mithalten kann.

Cholula ist zwar eine Stadt für sich, doch kann durchaus als bekanntester Vorort von Puebla bezeichnet werden. Cholula teilt sich in zwei Gebiete, den Teil mit vielen Kirchen rund um den Zócalo und den Stadtteil um die Universität. Dieser Stadtteil ist abends/nachts dreimal so belebt wie tagsüber. Dort sind wir in der ersten Nacht dem nächtlichen Volkssport Cholulas nachgegangen: Barhopping

Pirámide Tepanapa

Pirámide Tepanapa

Cholula am Samstagmittag: Einer der Hauptgründe meines Besuches ist die größte Pyramide der Welt; Pirámide Tepanapa. In Hinsicht auf die Basis (zwischen 390 und 450 m) ist diese Pyramide größer als die Pirámide del Sol in Teotihuacán oder die Cheopspyramide in Ägypten. Allerdings erkennt man die Pyramide nicht mehr als solche. Bereits zu Zeiten der Conquista hielten die Spanier sie für einen Berg, woraufhin auf der Pyramide eine Kirche errichtet wurde (die nachts angestrahlt wird und über das bunte Treiben in Cholulas Nachtleben wacht).

Santa Maria Tonanzintla

Santa Maria Tonanzintla

Nicht fern vom Zócalo liegt der Ex-Convento de San Gabriel. Das Zentrum von Cholula hat Märkte, Restaurants und wirkt insgesamt gelassen und entspannt.

Mein Gastgeber ist ein wirklicher Kenner seiner Wahlheimat. Den ersten Geheimtipp den er uns gezeigt hat, ist die Santa Maria Tonantzintla in San Andres, Cholula. Die bunte Innendekoration dieser Kirche ist das Resultat einer Mischung von Indiarnerglauben und Christentum. Die Engel tragen Federn auf dem Kopf wie bei Indianerstämmen. Die Grunddekoration ist bunt und stellt sehr viele Früchte dar, die den Reichtum widerspiegeln der laut Indioglaube im Paradies vorherrscht. Eine Jesusfigur hängt kopfüber von der Kuppel über dem Alter. Heiligenbilder wenig; wenn überhaupt dann nur die heilige Familie.

Samstagabend/-nacht waren wir auf einem Couchsurfingmeeting in einer Diskothek (CS Meetings in fremden Städten – ich liebe diese Abwechslung!). Die Diskothek hatte diverse Dancefloors für Pop, Elektro und natürlich Latein, wo das CS Meeting bei Livemusik stattfand – ¡Ándale! Salsamusik und Cumbia. Das Volumen der Lautsprecher auf Anschlag; kurz vorm Zerreißen – das ist Mexiko wie ich es kenne.
Cuexcomate - el Vulcanito

Cuexcomate - el Vulcanito

Weiterer Geheimtipp Pueblas: Cuexcomate, dieser vulcanito (Mini-Vulkan) wird mit 13 Metern Höhe von den Anwohnern als kleinster Vulkan der Welt gehandelt und steht mitten im Stadtteil La Libertad von Puebla. Der 8 Meter breite Krater ist ein erloschener Abkömmling des Popocatepetl.  

In Pueblas Zentrum waren wir am Sonntagnachmittag.

Wahrscheinlich besuche ich die Stadt ein weiteres Mal. Allein schon wegen des exzellenten Essens und der vielen Orte, die ich noch nicht gesehen habe – und natürlich um meinem Lieblingssport in Puebla nachzugehen: dem Barhopping  😀