Hello Shanghai / Ni hao Shànghǎi / 你好上海

14-August2014

Shanghai – Das wird eine Herausforderung!

Womöglich ist es nur der Schlafmangel der letzten tage (bzw. Wochen)…

Hier ein kurzer Bericht, bevor ich ins Bett falle:

– Ankunft in PVG ohne Komplikationen
– Abgeborgen vom Flughafen durch chinesiche Kollegin. Sie war womöglich noch etwas desorientierter als ich (“Wo kann ich Geld abheben?” -> Sie: “Keine Ahnung. Ich hebe normalerweise kein Geld am Flughafen ab …”.

Dann die 8 Minuten Fahrt mit dem MagLev (Transrapid) vom Flughafen Pudong bis zur Metro Station an der wir wechseln werden.

Chinesische Kollegin: “Ich bin noch nie MagLev gefahren.” – Ich: “Dann folgen wir einfach den Schildern, auf denen MagLev-Station steht”
So gut es ging habe ich versucht mit meiner Kollegin Konversation zu betreiben
– Nach der Fahrt mit dem MagLev ging es dann per Metro weiter.
– Bei bestem Infantristenwetter stand von der Station noch ein kurzer Fußmarsch zu den SAP Labs an – also durch Regen
…. bis hierhin alles mit Kampfgepäck von 22 KG Koffer und gefühlten 80KG Elektronik im Handgepäck
Und die Kollegin stieß beim Gehen der letzten Meile beinahem alle 10 Meter mit mir zusammen, weil sie versuchte über mir den Schirm auszubreiten. Dabei wurde sie nasser als ich, wobei ich der versuchte die kleinen Inseln zwischen den riesigen Wasserlachen zu treffen – zwecklos, Schuhe komplett durchnässt. Dabei entschuldigte sich meine Kollegin die ganze Zeit und wiederholte, dass wir doch besser hätten mit dem Taxi fahren sollen. Wobei sie sich natürlich nicht entschuldigen brachte – im Gegenteil, ich der Teutone bestand schließlich auf den Fußmarsch.
Schließlich im SAP Lab gegen 14.30 Uhr Ortszeit.
Ich wollte noch schnell die pampigen Klamotten wechseln, da kommt mein Team schon um die Ecke.
Jedem drücke ich sein/ihr Geschenk in die Hand und die Packung “Beste von Ferrero” für das Team ist binnen einer Minute “verschwunden”.
Deutsche Managerin die schon vor Ort ist meint nur: “Erst angekommen und dann gleich ins Büro?”

Dann kurz Klamotten gewechselt, Wasserbecher gezapft und rein ins erste Meeting mit den Kollegen.
Was zu erwarten war, ist eingetroffen: Beim organisatorischen Teil den die chin. Kollegen eigentlich erledigen sollten, werde ich ebenfalls tätig werden müssen -> sonst wird das nichts und dann nützt es auch nichts, dass die fachliche Betreuung durch mich erfolgen soll, wenn die Hälfte der Organisation auf so wackligen Beinen steht …:-/
Mein linkes Ohr ist taub seit der Landung. Aber sonst großes Lob an Air China. Laune der Stewardessen ist Glückspiel aber auf Ruppigkeit hier in China war ich vorbereitet.

Zu meinem verfrühten Feierabend gegen 17.30 Uhr ein Kommunikationsfehler mit chinesischer Kollegin. Taxi ist geordert und wartet vor der Tür (obwohl ich gesagt habe: “Gib mir 10-15 Minuten Zeit zum Sachen einräumen”).

Dann also schnell ins Taxi . Auf die Frage ob er English spreche, bellt der Fahrer in derbem Slang (Shanghainesisch?) hinter meiner Kollegin her, damit sie ihm letzte Anweisungen geben kann, um  mich zum Hotel bringt. Wilder Wortwechsel zwischen den beiden – ok, geht also los zu meinem Hotel. Ich fühlte mich seltsam. Nicht mal die Tatsache, durch was für eine phänomenale Stadt ich hier kutschiert werde, konnte mich aufheitern.
Womöglich war es die Tatsache, dass ich in den letzten zwei Tagen (oder sind es schon drei?) knapp 4-6 Stunden geschlafen habe -> insgesamt gerechnet. Und mein Magen war leer.
Also eingecheckt im Hotel. Per google translate noch dem Fahrer erklärt, dass ich gerne eine Quitting möchte und dann hinein in die Serviceoase. Mein Zimmer ist der Hammer! Würde ich sogar schon Suite nennen. Aber das konnte ich nicht so ganz würdigen, denn ich wollte schnellstmöglich raus um zu essen. Sogar Restaurantbesuch wäre mir heute Abend nicht zu teuer.
Also hier und da gesucht.

Mittlerweile habe ich eine Schüssel scharfe Sichuan Nudeln mit Rinderstückchen (oder zumindest fettigem Fleisch) intus. Dazu gabs ein kleines Schüsselchen Tofu mit Rettich und stylisch wie es sich wohl in jenem Fast-Food-Restaurant gehörte noch eine Coke. Der Müller sprach natürlich kaum ein Wort chinesich – die Bedienung noch weniger Englisch:-/

Morgen geht’s erst richtig rund, weil ich Frühsport treiben will, danach Frühstück im Hotel plane und wohl das absolute Abenteuer beim U-Bahn fahren haben werde. Metro in Shanghai … boah, Memory spielen mit Bildern von Schneelandschaften spielt hier auf dem gleichen Niveau wie erraten und wiedererkennen von chinesischen U-Bahnstationsnamen …

… und was wird mich morgen im Büro erwarten, wenn am Montag der Partnertest losgehen soll?

Oki-doki. Sollte tatsächlich ins Bett und ein paar Stunden Schlaf kriegen, bevor morgen der Wecker klingelt -> Hoffentlich klingelt er um 5.35 Uhr Shanghai-Zeit und nicht MEZ … wäre unvorteilhaft

Ausblick vom Appartment

Abendliche Aussicht von meinem Appartment

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