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"Prefiero morir de pie que vivir de rodillas" - Emilio Zapata

Coffee Tasting: Turquino

— english version below —

Turquino – Dieser Kaffee trägt den Namen des höchsten Gipfels Kubas: Pico Turquino. Dieser “türkise Gipfel” liegt in der Sierra Maestra und misst 1974m über NN.

Turquino und Turquino extra soll zu den besten Kaffees Kubas gehören. Diese Auslobung enttäuscht nicht. Bevor ich auf der Reise nach Pinar del Río eine Tasse Turquino probieren konnte, hatte ich vorab in Havana die Gelegenheit eine Kaffeebohne des Turquino zu kosten (in Pralinenform – ahhh… ein himmlisches Geschmacksvergnügen gute, handgeschöpfte Schokolade mit einer edlen Kaffeebohne zu paaren X-D )

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Praline mit Kaffeebohne – Vale la pena de colar por horas …

… und in einem Paladar nahe Pinar del Río  bekam ich die Gelegenheit den Kaffee zu kosten.

Geruch: Süßliche, Karamelnote

Mundgefühl: Süßes Mundgefühl, flüssig

Geschmack: Leichtes, mild fruchtiges Röstaroma, fruchtig nussig wie Kastanie oder wie kurz angeröstete Haselnuss.

Abgang: leicht scharf im Abgang, sanftes Kratzen wie bei säurehaltigen Fruchtsäften

Sonstige Bemerkungen: Gerne wieder 🙂

Turquino

“Cubita” is only written on the cup – though “Turquino” is inside it 😀

— ENGLISH VERSION: —

Turquino – This coffee bears the name of Cuba’s highest mountain: Pico Turquino, this “turquoise peak” stands in the Sierra Maestra and measures 1974m above sea level.

Turquino and Turquino extra are among the best coffees in Cuba – and they don’t disappoint. Before I could taste a cup of Turquino on the trip to Pinar del Río, I had the opportunity to taste a coffee bean of Turquino in Havana (on top of a a piece of chocolate – ahhh … a heavenly taste: good, handmade chocolate paired with a fine coffee bean XD )

… and in a Paladar near Pinar del Río in Viñales I got the opportunity to taste the actual coffee:

 

Smell: Sweet, caramel

Mouthfeeling: Sweet, fluid

Taste: Light, slightly fruity, roasted aroma, fruity-nutty like chestnut or like short-roasted hazelnut.

Finish: slightly sharp in the finish, gentle scraping in the throat like acid fruit juices

Other remarks: Would try it again with pleasure anytime 🙂

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Pinar del Río & Valle de Viñales

Nach den ersten Tagen in Havana erfolgte unsere erste Tour. Wir besuchten die westlichste Provinz Kubas: Pinar del Río

Dorthin gelangt man sogar über die autopista, die cubanische Autobahn. Sie erstreckt sich quer von West nach Ost über die Insel – oder zumindest über einen großen Teil der Insel. Wenig Verkehr auf der Autobahn. Vielmehr stehen alle paar hundert Meter AnhalterInnen die den Daumen herausstrecken. Das logistische Problem in Kuba: Wie am besten von A nach B kommen?

Nach Verlassen der Autobahn bereisten wir die Serpentinen der Sierra de los Órganos – so benannt durch die orgelspfeifengleichen Mogotes. Diese bewachsenen Kegelkarstberge geben der Landschaft ein unverkennbares Aussehen. Außerdem gibt es viele Kiefernwälder. Die rote, tonhaltige Erde bietet idealen Nährboden für Tabakanbau. In Pinar del Río soll der beste Tabak Kubas wachsen. Tabakanbau und -verarbeitung liegt in Staatshand; serious business – doch Taba war noch nie mein Geschmack. Die Zigarrenfabrik, die wir besuchen sollten, war leider geschlossen -> die Rohstoffe sind ausgegangen. Jedenfalls kann es nicht der Tabak sein. Davon hat man genug gesehen. Vielleicht fehlte Gummi oder Leim mit dem die Zigarren zusammengehalten werden.

Valle de Viñales – Ein hübsches Tal zwischen riesigen Bergkämmen von Mogotes. Wir wurden an ein Restaurant mit herrlichem Blick über das Hochplateau gelotst.

Zwischenstop in Viñales – einem der größten Orte in Pinar del Río. Gut für ein paar Schnappschüsse. Man merkt jedoch, dass auch Kuba bereits touristisch geworden ist.

Cueva del Indio – Höhlensystem das wir teils zu Fuß abgelaufen, teils mit Booten befahren haben.

Unser Hotel bot sehr schicke Bungalows

und außerhalb der geführten Tour konnte ich ein paar Spaziergänge entlang der Landstraße unternehmen an der unsere Hotelanlage lag.

 

 

Havana Vieja – Havana Linda

Que cuidad – como esa cuidad no hay otra.

Gedankenfetzen meiner Spaziergänge in Havana:

Blaue Abgase. Von der Sonne gewärmtes, zernarbtes Pflaster. Salzige Brise und Fischgestank. Pfeifende, spindeldünne Jungs – Jineteros? Die meisten davon. Lachende Mulatten Mädels. Prostituierte? Einige davon.

Die Jungs versuchen ihr Glück: “Taxi?!”, “Tabacco?”, “Amigo”, “Mi Amor, ven por aqui!” “Mira! mira!” “Come on my friend! Look at the souvenirs” … “Taxi?!”

Spazierende Leute mit sehnsüchtigem Blick aufs Meer. Angler balancieren auf der Mauer des Malecón; die Angel mit beiden Händen einschunkelnd. Oder weniger gut ausgestattete Angler, die nur eine Leine mit Haken besitzen. Mit rhytmischen Kreisen schwingen sie die Angelschnur wie ein Lasso über dem Kopf, bevor sie mit gerecktem Hals den Köder erneut in die klitschenden Wellen schleudern. “La persecución es mejor que la captura” – The chase is better than the catch.

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Die Jagd die mich treibt, die Suche, die Sehnsucht. Etwas Neuartiges erfahren, eine Erleuchtung finden. Einlullend, dass überall und zu jeder Tages- und Nachtszeit die Stadt vibriert, sich zu Latin-Melodien schmiegt.

Musik spielt an fast jedem Ort. Leute singen und tanzen, sitzen zusammen und lärmen bei angeregten Gesprächen, philosophischen Diskussionen, hitzigen Debatten über das Leben, oder die ganz persönlichen Krisen. Verliebte Päärchen liegen sich in den Armen oder streiten oder argumentieren oder schütten sich gegenseitig das Herz aus.

Jugendliche lärmend beim Ballspiel, lärmende Männer jeden Alters mit scheppernden Schlägen hämmern sie ihre Dominosteine auf die Tischplatte oder lupfen die Steinchen klimpernd aufs Spielbrett.

In Schweigen versunkene Kontrahenten sitzen sich am Schachbrett gegenüber; die Wangen lauernd auf die Fäuste gestützt; sinnierend über die nächten Züge der Spielfiguren – ebenso alte wie junge Schachspieler.

Abwasser läuft durch die Gosse. Hunde, Katzen, Kinder huschen durch die Häuserpassagen. Bei Sonnenauf- und -untergang trifft kein Licht auf die engen Straßen in Havana Vieja – der Altstadt.

Havana vibriert, Havana oszilliert, Havana summt, Havana singt, Havana lebt – lebt in einem unsteten eigenen Rhythmus. Zerfallen, zermürbt, zerrüttet – doch stets aufrecht, mit angelaufenem Glanz vergangener Zeiten. Die Fassade bröselt und bröckelt – doch bricht nicht ein.

Havana – eine Perle die mit fahlem Glanz scheint.

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50 Books Challenge 2017 – First Half

Year in, year out; the 50 Books Challenge goes on – for the 6th year in a row I read more than 50 books from cover to cover – not counting short books with less than 180 pages or comic books.

In the first quarter, I were already half through the challenge.

My favourite books after half of this years challenge:

Dreams from my Father – Barack Obama

Voll Speed – Moritz Mathies (in general stories by him are diverting and a bit funny, although they are short diversions, nothing with a deeper meaning – just for fun)

Hexe von Hamburg – Antje Windgassen (historic novel, based on real transcriptions on a witch process in Hamburg)

Der gute Psychopath in dir – Kevin Dutton, AndyMacNab (What is a good psychopath? 😉 )

The Martian – Andy Weir
Best fictional book so far this year. Accurate science, witty but believable character, tense story-writing – hard to put away once started. I don’t want to see the movie – it will ruin everything.

28a) Natürlich süßen mit Früchten und Beeren – Sue Quinn (156) – first time ever that I put a cookbook on the list of good reads.

The more I think about it, the more it does not belong to the best books but more likely to the worst.

The focus of this book is clearly on presentation, nice graphics, and colorful pictures of ingredients before you start coooking -> instead of bette explaining how to mix and cook the ingredients appropriately.

It lacks explanations, and there is lots of room for improvement but well, the info graphics are neat. It is shocking that I liked the book initially .. but as I said the more I reflect and the more recipes I try, the more improvement this book needs.

37) Short History of Tractor in Ukrainian – Marina Lewycka (223)

 

Coffee Tasting: Indonesian Wild Kopi Luwak

— english version below —

“Wieselkaffee” nennt man diesen Kaffee. Einen der teuersten Kaffees der Welt. Der Anbau der Bohnen selbst scheint weniger teuer. Den Preis treibt die Veredelung der Bohnen, denn gerne spaße ich, dass jener Kaffee “durch die Meerkatze ging”. Genau genommen handelt es sich bem Kopi Luwak nicht um eine Meerkatze, sondern um eine Schleichkatze; genauer: einen Musang. Zwar artverwandt, jedoch im engeren Sinne keine Katzenart. Doch zurück zu der Kaffeeverdelung beim Kopi Luwak. Jene indonesische Musangart frisst die Kaffeekirschen und scheidet die unverdaulichen Kerne – die eigentliche Kaffeebohne – wieder aus. Durch die Verdauungssäfte fermentiert die Bohne bereits. Diese Bohnenreste werden gesammelt und dann weiter verarbeitet.

In der Speicherstadt Hamburg bot sich mir die Gelegenheit jenen Kaffee zu probieren.

Optik: Hellbraun, klarer/heller als normaler schwarzer Kaffee
Geruch: Malzig süßlich
Geschmack: Schmeckt ganz anders als normaler Kaffee, sehr mild, weich, nach Karamell

Den Kaffee zu probieren und dabei die Geschmacksnerven voll auf das Getränk zu fokussieren war es wert 11 EUR auf den Tresen zu legen. Geschmacklich hat mich der Kaffee nicht umgehauen. Allerdings verbuche ich es als eine Lebenserfahrung.
Allein die meditative Konzentration auf Geruch, Geschmack etc. hat sich gelohnt – sollte sich auch, denn die Stempelkanne war teuer genug 😉

Indonesian Wild Kopi Luwak

 

— ENGLISH VERSION: —

weasel coffee – strictly speaking, a palm civet (https://en.wikipedia.org/wiki/Asian_palm_civet) unrelated to a weasel. Belongs to the GROUP of cat-alike however not directly cat or weasel.

Not like usual coffee – much better than the regular ground coffee that I get served when drinking coffee (I usually drink espresso – coffee only when served at the hom eof s-.o. else).

Frshly ground good taste, aromatic and mild. Slightly sweet smell, bit like caramel on the tongue.

all in all an experience worth the 11EUR for two cups (one big cup)

http://www.speicherstadt-kaffee.de/

 

 

50 Books Challenge 2017 – A Legacy …

Another new year – Another 50 Books Challenge

This first books of 2017 that I’ve read were again about kitchen science, an IT text book, and temporary non-fiction. I haven’t started a novel yet.

Nonetheless, I already stumbled upon a good read which has good chances to stay among my favourite books I’ve read in 2017.

When browsing for biographies and literature about Barack Obama, I found one copy of selected speeches from his presidential campaign in 2008 as well as a so-called bestseller by Obama himself: “Dreams from my Father

For the time being, I prefer reading Obamas own words instead of books about him (books from the earlier years of his presidency lack a lot of events during the last years) – I have the patience to wait for his biography from his own feather.

His bestseller Dreams from my Father has three parts: His childhood, Chicago, and Kenya

The childhood part was interesting to me because I didn’t know so much about his family  background. I couldn’t quite follow the part in Chicago, although, this part might contain the key chapters about black identity, understanding Afro-Americans, and struggle of black people in the US in the eighties. It might also be the start of his political career.

The part when Obama visits his relatives in Kenya caught my attention again.

From my viewpoint, the message about finding own identity, looking for a father he only knew from one visit was clear the big theme of this book.

Digging and searching for his African ancestors history…

Special attention should be given to the Epilogue (a visit to a teacher in Kenya). This last and short part could be interpreted it as an important final appeal and as an attempt to answer a few of the questions of Obamas life journey.

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Barack Obama – Dreams from my Father

Some critics in Internet forums complain that the book is not a biography. Well, I was aware of that before and didn’t consider it as biography when I picked it. Some readers complain that the book is boring. Well, there are auto-biographical elements and the book depicts real-life stories from Obamas youth. A reader not interested in Obamas family background and his search/struggle for identity might find it boring.

To me, it was interesting to read because I consider it as a head-start to get to know Obamas heritage, family background, and how early life events/life path lead to him studying and becoming the well-known first black US president.

Legacy of his father – Himself legacy for the USA

Star Trek on the Planet of the Apes

On the chase for interesting reads in my 50 Books Challenge of 2015, I paid a visit to the section of graphic novels in the library. Although, comics don’t count in my books list –  unless the text outweighs the drawings – every once in a while I enjoy the artwork and design of those drawings. I was browsing through Star Trek comic books when a really good cover art of my favourite sci-fi stories met my eye:

A crossover of Star Trek with The Planet of the Apes

It seemed just as interesting and tempting to read it just as absurd it might sound on the first appeal. My curiosity was lighted up. I took it and read it in just two sittings.

The cover art is spectacular. The drawings depict the TOS characters quite accurate. The most accurate depiction to my judgement was the character of the Klingon Kor. Other secondary characters as well (for example, Pavel Chekov).

The story was not as good as in the series, however, worth reading if you are a fan of both series.

Unfortunately, the German translation of the dialogues seemed floppy – either by accident or as a kind of nostalgia (because the dubbed German TOS episodes are also floppy 🙂 )

Anyway, even if the story itself did not blow me away, the cover art does 🙂

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