Golden Ratio

While traveling through Tuscany, I was photographed in front of the Torre di Pisa. My intention was to get a unique picture of me and the tower. There are thousands of pictures with tourists that pretend to hold/push the tower with their hands. To add some irony, I wanted a picture of me kicking the bell tower. Here it is:

Me and the Torre di Pisa

Recently, I had a second look at the picture taken in June. Inspired by the fine art in Pisa and Florence I posed, unconsciously, in divine proportion aka Golden Ratio.

The Golden Ratio is defined as a sectioning of a line where the ratio between smaller and larger subsections equals the ratio of the larger subsection to the complete line segment:

\frac{a}{b} = \frac{a+b}{a}

The Golden Ratio can be found in various paintings from Da Vinci or other painters of Italian renaissance. But also in architecture, and in the nature as well. Just type it into google or wikipedia to see some examples.I depicted the Golden Ratio in my picture with red:

Golden Ratio

(remark, a’= b)

There is also the Golden Angle in my photo. I have painted it in orange:

Golden Angle

 

Honestly, I did not pose intentionally in the Golden Ratio or the Golden Angle. There is even more:

I sectioned the picture into further squares in order to approximate the Golden Spiral. I have brushed the golden spiral into the picture below with blue color – sorry to the colorblind for being ‘not accessible’, but you should be able to differ between straight lines and curved lines anyway 😉

Golden Spiral

Best regards from your Renaissance man ;-)>

Dolce Vita en Pisa e Firenze (Juno 2010)

Statt eines neuen Reiseberichtes gibt es diesmal ebenfalls nur Auszüge aus E-Mails die ich nach meiner Reise in die Toskana geschrieben habe. Sorry to all English readers …

Hallo,
mein Kurztrip nach Pisa und Florenz ist beendet. Ich war ja nur 2,5 Tage weg (letzten Dienstag bis Donnerstag). Aber die Reise war es wert!

dedicated to all travellers who are tired of camera-holding  tourists that pretend to push the tower back straight

dedicated to all travellers who are tired of camera-holding tourists that pretend to push the tower back straight

Allerdings muss ich gestehen, dass diesmal die Planung zu kurz kam und dies auch schmerzhaft spürbar war. Meinen nächsten Trip nach Florenz werde ich besser planen. Nach Pisa werde ich so schnell nicht wieder reisen. Und selbst wenn, dann wahrscheinlich nicht lange. Denn in Pisa gibt es außer dem Piazza del Miracoli nicht viel zu sehen. Das Eis an der “Pisa Centrale” war zwar ganz gut – doch genau genommen
schmeckt es überall gleich. […]

Meine Unterkunft (Hostel bzw. B&B) lag sehr nah am schiefen Turm. Oh ja, der schiefe Turm und seine hundert Touristen!!! Diese Attraktion erscheint mir überbewertet. Ich hatte schon nach 1-2 Minuten genug von Touristen, die Fotos aufnehmen und dabei so tun, als ob sie den schiefen Turm stützen. Das Resultat kann man in meinem neuen facebook Profilbild bewundern 🙂

Aber dafür war in Pisa abends zumindest noch ein bisschen was los, weil am nächsten Tag Nationalfeiertag war. Also bin ich mit meinen Zimmergefährten losgezogen. Zuerst Salsa tanzen in einem Club, dann die Atmosphäre auf den öffentlichen Plätzen und den kleinen Gassen aufsaugen und nochmal tanzen in einem anderen Club. Abschluss fand unsere Party ihren verrückten Schlusspunkt unter dem schiefen Turm. Oder genauer gesagt nahe am schiefen Turm, denn das Areal nachts abgeriegelt und sogar von Carabinieri bewacht. Sei’s drum. War ein sehr spaßiger Abend!

Mittwochmorgen bin ich dann nach Florenz aufgebrochen. Ich habe so ziemlich alle Attraktionen  gesehen, die ich mir vorher rausgesucht hatte. Ich war sogar auf der Kuppel der Kathedrale Santa Maria. Mit 114 Metern Höhe der viertgrößte Sakralbau in Europa. Und trotz Regenwetter hatte man von dort auch eine ganz nette Aussicht. Ich habe ein Foto vom Frontportal. Fotos von oben gibt es auf
Anfrage 😉

Santa Maria del Fiore

Santa Maria del Fiore

Diverse Parkanlagen (z.B. Giardino di Boboli) hatte ich bei den Regenschauern auch für mich alleine. Ich bin einfach noch zu deutsch in meiner Urlaubsvorbereitung um den Wetterbericht zu ignorieren *g* also hatte ich natürlich Regenjacke dabei.

Doch für Florenz reichte ein Tag leider nicht aus. Wenn man sich ernsthaft mit der Renaissance beschäftigt, dann sollte man zumindest 3-4 Tage für Florenz einplanen. Zuzüglich mehrtägiger Vor-/ Nachbereitung mit Fachliteratur. Tja, so stark ist mein Interesse an der italienischen Renaissance nicht – jedenfalls nicht an der Malerei. Ich war in keinem der berühmten Museen. Hätte ich zeitlich auch gar nicht geschafft. Aber die Innenstadt ist sehenswert!

Es war trotz der Umstände ein schöner Trip. Ich habe einiges erlebt und gelernt. Vor allem habe ich gelernt mich beim nächsten Trip wieder besser vorzubereiten. Nach dem leicht unorganisierten aber grandiosen Trip nach Dublin war ich wohl etwas erfolgsverwöhnt von meinen Gonzo-Tourismus-Manieren. 🙂

Viele Grüße und bis hoffentlich bald wenn wir uns mal wieder persönlich
treffen!

Patrick